Stoppt Unwissenheit und Vorverurteilung! Teil 2

Es gibt viele Erfahrungen, die man im Leben sammelt und einige bleiben einem lange in Erinnerung. Viele der Bösartigen prägen sogar das weitere Leben.

So sammeln wir einige dieser Erfahrungen bereits im Kindesalter. Vom Moebius Syndrom betroffene Schüler erleben im Alltag Beschimpfungen bis hin zu körperlichen Angriffen. Da der einzelne Täter erst stark in der Gruppe wird, ist es oft so, dass sich mehrere Mitschüler zusammen tun und ihr Opfer abpassen um es zu beschimpfen. Oft kann man diesen Situationen auch nicht aus dem Weg gehen, da sie auf dem Heimweg, in der Pause oder im Bus stattfinden. Genau diese Attacken sind oft prägend für das restliche Leben. Es ist keine Seltenheit, dass Betroffene oft große oder neue Menschengruppen meiden.

​Dabei nimmt die Gruppenbildung, um andere zu verspotten, offenbar auch im Alter nicht ab. Eine Betroffene hat mir vor kurzem berichtet, dass ihr zwei Männer durch den ganzen Laden gefolgt sind um sich über sie lustig zu machen. Immer wieder kamen beide hinter einem Regal hervor und haben erneut angefangen zu lachen. Die nächsten Male betrat sie das Geschäft mit einem unguten Gefühl und hatte Angst davor, diesen Männern noch einmal zu begegnen. So prägt wieder ein einzelnes negatives Erlebnis die folgenden Wochen und die Erinnerung verblasst auch die nächsten Monate nicht.

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